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Pressetext PDF
VÖ Digital AUT 28.12.2008
VÖ CD AUT 17.02.2010
Label: BLAUSCHACHT
Vertrieb Digital: Rebeat
Vertrieb CD: Hoanzl
Zellulaere Automaten / rosensprung
Ich seh alles diffundieren, konstruiert und unnahbar...
So scheint auch das neue Album „Zellullaere Automaten“ der Post- Prog- und Experimental- Rockband rosensprung zeitweise zwischen den eigenen Zeilen und Räumen zu entschwinden, die rosensprung um Tobias Leibetseder und Gernot Manhart wie Architekten der Melancholie vor und
in uns aufbauen um sie im gleichen Moment wieder zu dekonstruieren und aufzulösen.
rosensprung sind Fotografen der Übergänge und Zwischenräume. rosensprung Alben sind Soundtracks imaginärer Filme. Zu feinsten Nano Gespinsten werden die gefundenen
Versatzstücke in ihrem neuen Werk "Zellulaere Automaten" versponnen, bis das Stückwerk die passende Dichte der Atmosphäre erreicht hat. Die Orte an die sie uns mitnehmen sind plastisch, in
eigenartig graues Licht getaucht und verweilen auch noch nach dem Ausklang des letzten Stückes. Gerne würde man noch etwas bleiben, doch der Abspann ist schon gelaufen, die Lichter gehen an und der Vorhang schließt sich. rosensprung sind nicht, sie bleiben ihr eigener Übergang, ihr eigener Zwischenraum.
„Zellulaere Automaten“ erzählt von dehnbar atmenden Clustern, schillernden Monden wie in dem Stück „Mond“, von Seinsprojektionen, Vektoren und Wahrnehmungssträngen wie in dem Stück „Stadprogressionen“, von im Morgenlicht zerstreut schraffierten Formen bei dem Stück „Formen“, von Kopfentropien und weißem Licht, das an der Haut reibt in dem Stück „Schnee“ und von noch viel mehr. Eine ganze Märchenwelt an wundersamen Begriffen tut sich auf.
So entstand mit „Zellulaere Automaten“ eine vielschichtige Collage aus schräg-schönen aber bisweilen auch monströsen E-Gitarren, elektronischen Beats, Schlagzeug, verträumtem Klavier analogen Synthflächen, akustischen Gitarren und verstörend-schönen Klangexperimenten, die aus Störgeräuschen und allem möglichem Instrumentarium das während der Aufnahmen zugegen war, zusammengesetzt wurde. Über all dem schwebt die samtene, unverwechselbare und sich in den abstrakten Texten verlierende Stimme von Tobias Leibetseder. Gastmusiker wie Konrad Weissensteiner, der das Saxophon variantenreich beisteuerte und Mike Breneis der bekannterweise das Schlagzeug bei den legendären „Forms of Plasticity“ bedient, gaben einigen Stücken wunderschön ergreifende Momente.
Und auch der Künstler Andreas Karner („Brüder Poulard“ aus „Phettbergs nette leit Show“, „Chrono Popps Superbett“, „Ich bin ein Hintern“), sowie der Autor Peter Danzinger (ORF Ö1 Produktion „Bernhard“ mit Erwin Steinhauer) stellten Ihre Stimmen bei dem Eröffnungsstück „Wortmaschinen“ zur Verfügung.
Im Unterschied zu dem Debutalbum „Viel Lärm um nichts“ scheint die Welt von „Zellulaere Automaten“ abstrakter und vielschichtiger geworden zu sein, näher und gleichzeitig entfernter sind die neuen rosensprung Welten, in die man eingesogen wird.
Die Brüche in den Songstrukturen, die sich wie ein roter Faden durch „Zellulaere Automaten“ ziehen, bleiben unvorhersehbar und unergründlich. „...ein Werk über die Entfremdung des Individuums in Bezug auf glatte Medienrealitäten sinnentleerter entemotionalisierter Konsumwelten im technischen Raum...“ gibt Sänger Tobias Leibetseder zu bedenken, ähnlich
manchen kryptischen Textzeilen von Leibetseder, die nicht automatisch selbsterklärend, sondern in einen unbestimmten Raum hinein fragend wirken.
Dennoch bleiben rosensprung mit „Zellulaere Automaten“ immer ihrem musikalischen Boden verwurzelt und das sind Referenzen wie Radiohead, dEUS, Einstürzende Neubauten, David Bowie, Nick Drake, aber auch Element of Crime werden in manchen Momenten spürbar. Bisweilen hat man den Eindruck Elbow hätten vor den Aufnahmen zu „Zellulaere Automaten“ soeben das Studio verlassen.
„Zellulaere Automaten“ entstand im Rapid Prototyping-Verfahren, wurde Schicht für Schicht aufgebaut und wieder verworfen, neu zusammengesetzt wieder verworfen und wieder neu aufgebaut „...bis wir das Gefühl hatten, jetzt passt es...“ (Gernot Manhart). Die bewusste Entscheidung für diese Methode war ein Experiment, sollten doch neue Zugänge eröffnet werden,die auch aus anderen Bereichen der Kunst, beispielsweise der Malerei, oder dem Design stammen.
rosensprung wollen Alles, kompromisslos. Aus diesem Grund beschloss man nichts aus der Hand zu geben. Die Produktionen werden im hauseigenen Blauschacht Studio aufgenommen, gemischt, gemastert und auf dem gleichnamigen Label Blauschacht veröffentlicht. „...Das gibt uns die größte Freiheit im Ausdruck und in der Umsetzung unserer Vision...“ (Tobias Leibetseder)
So ist es denn nicht überraschend, daß der rosensprung-Kosmos ein spezieller ist, vielleicht ist es auch die Authentizität, die kompromisslose Herangehensweise und die intensive vom innersten heraus brechende Energie aller beteiligten -Sänger und Gitarrist Tobias Leibetseder, Bassist Gernot Manhart, Gitarrist und Keyboarder Roland Czaska und Drummer Robert Kern-, die sich in dem Werk Zellulaere Automaten aufs Neue manifestiert und beim Hören wie auch danach noch spürbar bleibt.

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© Doris Heneis

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© Doris Heneis

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© Doris Heneis

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© Christian Messner

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© Christian Messner

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© Christian Messner
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"...Die österreichische Band ROSENSPRUNG spielt auf »Zellulaere Automaten« (Blauschacht) mit Element-of-Crime-Anlehnungen, Distortions, Radioheadesken Gitarren, Klang- und Wortcollagen, elektronischem Geschnipsel und Verfremdungen und baut daraus ein spannendes, ungewöhnliches, eigenständiges Album, das durchaus Beachtung verdient..."
(Katharina Seidler / skug)
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"...Im Spannungsfeld zwischen den, zugegeben relativ weit voneinander entfernten, Polen namens Element of Crime und Robert Wyatt bewirtschaftet die austriakische Band Rosenprung ihr Bewegungsfeld. Postrock mit Experimentierlust, nicht selten kapriziösen Texten und einer Stimme (Leibetseder), die das Pathos nicht scheut. An den schönsten Stellen scheint der Band die Kontrolle über ihr Gefüge zu entgleiten. Dann hebt der Klangkörper, der über die gesamte Zeit fesch die Balance zwischen Abstraktion und Konkretion hält, ab und gleitet hinüber ins epische Fach, dort wo die vielen Multiplikationen blühen (bestes Beispiel: Track 8, „Mond“) und geht sowohl in die Breite als auch in die Höhe. Insgesamt prophezeit, ist hier also allerhand Potenzial für künftige Meisterwerke spürbar. Beziehungsweise in den Worten des frühen, mit Abstand besten Jochen Distelmeyer (persönliche Ansicht eines Schlager-Allergikers): „Ich hab‘ keine Knochen mehr, dafür Tinte für zwanzig Bücher im Bauch.“..."
(felix / freistil 28)
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"... Diesem lyrischen Band-Namen steht der nüchterne Album-Titel 'Zellulaere Automaten' gegenüber, und Song-Titel wie 'Wortmaschinen' und 'Stadtprogressionen' wecken Assoziationen zu Kraftwerk. Aber hier lautet die Überschrift Rock. Die vier Musiker zeigen Stilwillen in ihren klar arrangierten Songs, und ruhigere Parts werden immer wieder kontrastiert mit harten Riffs oder auch elektronischen Sounds. Durchlaufende Achtel-Begleitungen von Gitarre und Bass wecken Assoziationen an die gerade wieder sehr hippen 80er-Jahre. Diesen sehr eigenwilligen und tendenziell depressiven Sound bewahrt dann Frontmann Tobias Leibetseder mit Stimmwärme vor zuviel Unterkühltheit. Eine außergewöhnliche Band..."
(Arnd Müller / Gitarre & Bass)
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"...Die Wiener Klangtüftler laden ein in eine Welt,in der es knarzt und piept, in der dunkle Gitarrenwolken den Himmel verhängen und in der ein Sänger Worte wie "Stadtprogressionen" benutzt. Kopflastiger Rock, der dennoch ins Herz trifft...."
(Michael Huber / Kurier)
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"...gut, symphatisch und eigenständig..."
(Walter Gröbchen / monkey.)
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"Eine Art Innenschau"
Interview von Alexander Csurmann Musikmagazin beatboxx
“Zelluläre Automaten sind ein mathematisches Modell zur abstrakten Erfassung komplexer Interaktionen“.
Zelluläre Auomaten lautet auch der Titel des aktuellen Albums der Wiener Intelligent-Rock Band Rosensprung. Weniger mathematisch aber umso komplexer setzt sich die Musik von Rosensprung mit Phänomen ihrer Zeit, ihrer Umgebung und ihrer selbst auseinander. Alexander Csurmann im Gepräch mit Sänger und Gitarrist Tobias Leibetseder und Bassist Gernot Manhart.
Interview > >
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Es ist an sich auch ein sehr schönes Konzept der Musik rosensprungs, nämlich die sehr reduzierten und pointiert gedachten Texte, Sätze und Worte im Zusammenhang mit den exakt komponierten musikalischen Einfällen und dem Umkippen großer Klang- tonnen, aus denen (im gelenkten Zufall) Ströme von Farben fließen und sich die heimlichsten und unheimlichsten atmosphärischen Gemälde malen... Im Einklang dazu empfand ich auch die Bühnenpräsenz als aufeinander abgestimmten Organismus, wo jeder Teil sichtbar Verantwortung trägt.
Andreas Karner (Projekt: Ich bin ein Hintern )
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Rosensprung sounds like cigarettes and port, for example Rosensprung - Heute immediately reminded me of Tindersticks.
last.fm
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ROSENPRUNG oszillieren zwischen Ruhe und Sturm. Die lyrischen deutschen
Texte transportieren Stimmungsfragmente an Stellen, die nicht darauf warten.
Nach dem Debüt "Viel Lärm um nichts³, das Assoziationen mit ELEMENT OF CRIME, TINDERSTICKS oder dEUS weckte,
sind ROSENSPRUNG jetzt mit Stücken ihres kommenden Albums "Zelluläre Automaten" unterwegs.
Chelsea 2004
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ROSENSPRUNG wussten im Juni bei ihrem Konzert im CHELSEA
so gut zu gefallen, daß wir uns freuen sie heute abermals präsentieren zu können.
Chelsea 10_2001
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Das Duo Tobias Leibetseder und Gernot Manhart begann vor über
zehn Jahren gemeinsam Musik zu machen. Erste Songs waren von inflüssem wie
JOY DIVISION, THE SMITHS etc geprägt. 1996 wurde mit neuen musikalischen Referenzen
wie ELEMENT OF CRIME oder TINDERSTICKS ROSENSPRUNG gegründet, neues Song-Material mit
deutschen Texten entstand, das es jetzt auf der neuen Cd "Viel Lärm um Nichts" zu entdecken gibt!
Chelsea 06_2001
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